|
| |
|
|
Das Letzte:
gefunden in der
HNA und anderswo.. |
|
www.RTL.de, EXTRA
'Extra' Test:
Zu Beginn des Extra-Tests mit versteckter Kamera achten die Reporter darauf,
dass Kassen- und Privatpatienten die gleichen Ausgangsbedingungen haben: Sie
kommen ohne Termin, geben die gleichen Beschwerden an und betreten die
Praxis im Abstand von 15 Minuten. So ist sicher gestellt, dass mögliche
Unterschiede tatsächlich auf den Versichertenstatus zurückzuführen sind.
Montag Morgen ist
Testbeginn. Mit einem angeblichen Pfeifen im Ohr geht Kassenpatientin Mina
zum HNO-Arzt. Sie darf im Warteraum Platz nehmen. Eine viertel Stunde später
kommt Andrea. Sie ist Privatpatientin und hat ebenfalls keinen Termin. Auch
sie wird zunächst auf die langen Wartezeiten hingewiesen. Doch nach einem
Blick auf die Karte der Privatversicherung sieht alles gleich ganz anders
aus. Sie darf in einem separaten Wartezimmer Platz nehmen und warten, bis
sie dazwischen genommen wird.
Kurz darauf sitzt
Andrea dem Arzt gegenüber. Hörsturz oder Tinnitus? Dieser Frage widmet sich
der Facharzt insgesamt zwölf Minuten. Nach einem Hörtest verschreibt er ihr
dann drei verschiedene Medikamente auf pflanzlicher Basis für insgesamt mehr
als 50 EUR.
Kassenpatientin Mina
verbringt über zweieinhalb Stunden im Wartezimmer, ehe sie den Arzt zu
Gesicht bekommt. Ihre Untersuchung verläuft ähnlich, dauert aber nur halb so
lange. Und pflanzliche Medikamente sind für sie offenbar zu teuer. Sie
erhält ein chemisches Präparat für zwei Euro fünfzig.
Kaum jemand bemerkt
die unterschiedliche Behandlung. Dazu ist sie in dieser Praxis zu gut
organisiert.
Heinz Windisch, Chef
des Krankenversichertenverbandes, ist überzeugt, dass es längst eine
Zwei-Klassen-Medizin gibt. „Der Kassenpatient“, so sagt er, „ist in diesem
System immer der Dumme.“ Ohne Privatpatienten könnten die meisten Ärzte ihre
Praxen dicht machen. Denn Privatversicherungen erstatten in der Regel
sämtliche Behandlungskosten. Das Budget für Kassenpatienten ist dagegen
streng limitiert. |
15.06.2005 (Bild)
Wir werden schon wieder besch...
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (56, SPD)
spricht von Beitragssenkungen. In Wahrheit müssen die Versicherten mehr
bezahlen
Von STEFAN ERNST und
DIRK HOEREN
Berlin – Auf die 50
Millionen Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen rollt eine neue
Beitragswelle zu! Ab 1. Juli müssen sie deutlich höhere Beiträge bezahlen –
bis zu 190,35 Euro im Jahr mehr!
Dabei hatte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) immer wieder
Beitragssenkungen versprochen. Zuletzt sagte sie am 2. Mai dem Spiegel: „...
und am ersten Juli senken wir den allgemeinen Beitragssatz in der
Krankenversicherung um 0,9 Prozentpunkte.“
Tatsache ist: Am 1. Juli müssen die Versicherten mehr und nicht weniger
bezahlen. Nur die Arbeitgeber sparen.
Die große
Beitrags-Lüge – sie ist eine Folge der von SPD, Grünen und Union
beschlossenen Gesundheitsreform. Darin wurde zwar vereinbart, dass alle
Kassen ihren allgemeinen Beitragssatz (teilen sich Arbeitgeber und
Arbeitnehmer) um 0,9 Prozent senken müssen. Gleichzeitig wurde aber ein
neuer Extrabeitrag für Krankengeld und Zahnersatz eingeführt, den nur die
Arbeitnehmer bezahlen müssen. Mehrbelastung für die Versicherten: 0,45
Prozent vom Bruttolohn oder der Rente. Ein Durchschnittsverdiener mit 2500
Euro Monatsbrutto zahlt so 135 Euro im Jahr drauf. Dabei hat ihn die Reform
nach Untersuchungen der Uni Köln im letzten Jahr ohnehin schon 42 Euro mehr
für Praxisgebühr, Medikamentenzuzahlung etc. gekostet.
Gesundheitsexperten sind empört!
Sozialverbands-Präsident Walter Hirrlinger: „Dieser Verschiebebahnhof
erinnert an absurdes Theater! Die Versicherten sind wieder die
Gelackmeierten und zahlen als einzige drauf.“
Unions-Fraktionsvize Wolfgang Zöller zu BILD: „Die Ministerin hat bei den
Versicherten von Anfang an falsche Hoffnungen auf Beitragssenkungen
geweckt.“ Ein echter Beitrags-Rutsch sei in diesem Jahr nicht mehr zu
erwarten, sagt Regierungsberater Prof. Karl Lauterbach (SPD): „Schuld sind
dramatische Einnahme-Einbrüche wegen der miserablen Konjunkturlage und die
Pharmaindustrie, die teure Produkte aggressiv in den Markt drückt. Falls
irgendein Teil der Reform zurückgedreht wird, schießt der Beitrag gleich auf
über 15 Prozent.“
Und Ulla Schmidt selbst? Sie ist froh, dass die Ausgaben im Gesundheitswesen
stabilisiert werden konnten: „Das ist in schwieriger Zeit ein
Riesenerfolg.“ |
|
BERLIN - Die Gesundheitsprüfung vor
Abschluss einer privaten Krankenversicherung soll fallen. Wer bisher schon
privat versichert ist, soll zudem bei einem Versicherungswechsel einen
kleinen Teil seiner angesammelten Altersrückstellungen "mitnehmen" können.
Dies sind die Eckpunkte eines Konzepts, das der Verband der privaten
Krankenversicherung (PKV) am Donnerstag in Berlin vorlegte. Die privaten
Kassen wollen eine Bestandsgarantie als Vollversicherung neben den
gesetzlichen Kassen.
Konkret soll jeder freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)
Versicherte bis zum 55. Lebensjahr jederzeit ohne Risikoprüfung das Recht
erhalten, in einen Basisschutz der PKV zu wechseln. Vorerkrankungen, die
bisher die PKV teurer machte, spielen dabei keine Rolle.
Der Basistarif deckt mindestens die Leistungen der gesetzlichen Kassen ab
und enthält Altersrückstellungen. Die Beiträge für einen 33-jährigen Mann
wurden mit 226 (gleichaltrige Frau: 279) Euro im Monat angegeben. Für einen
43-jährigen Mann würden 283 (Frau: 312) Euro für eine Privatversicherung
fällig. Im Krankheitsfall käme eine Selbstbeteiligung von bis zu 500 Euro im
Jahr dazu.
Die Pflichtversicherungsgrenze liegt derzeit bei 46350 Euro Einkommen im
Jahr.
Die PKV will auch den über 55-jährigen freiwillig GKV-Versicherten die
Möglichkeit zum Wechsel bieten. Dies soll aber auf 12 Monate befristet sein.
Da bei den Vorhaben der PKV gesetzliche Änderungen erforderlich sind, können
sie frühestens 2006 umgesetzt werden.
Sowohl die von der rot-grünen Bundesregierung geplante Bürgerversicherung
als auch die von der CDU favorisierte Gesundheitsprämie seien untauglich,
die Probleme einer immer älter werdenden Gesellschaft zu lösen, sagte
PKV-Vorsitzender Reinhold Schulte.
Lesen Sie hier den
Kommentar dazu. |
|
BERLIN - Die Beitragssätze der
Krankenkassen werden nach Einschätzung des Vorsitzenden der Kassenärztlichen
Bundesvereinigung, Manfred Richter-Reichhelm, in diesem Jahr nicht in großem
Umfang sinken.
Als Grund nannte er in der «Berliner Zeitung» die gespannte Finanzlage in
der gesetzlichen Krankenversicherung. «Der durchschnittliche Beitragssatz
von 13,6 Prozent wird 2004 nicht erreicht», sagte Richter-Reichhelm. «Am
Jahresende wird weiterhin eine 14 vor dem Komma stehen.»
In der Diskussion um die Einführung von Hausarzt-Modellen warnte
Richter-Reichhelm vor der Annahme, dass die Krankenkassen dadurch deutlich
entlastet werden. «Selbst wenn die Zahl der Doppeluntersuchungen und
Mehrfachbehandlungen drastisch sinken würde, bringt das den Krankenkassen
keine spürbare Entlastung, da das Gesamtbudget für die Arzthonorierung bis
2006 festgelegt ist.»
Richter-Reichhelm forderte, zur Kostendämpfung den gesetzlichen
Leistungskatalog zu begrenzen. «Die Politik muss festlegen, welchen neuen
Diagnose- und Behandlungsmethoden nicht mehr allein von den Krankenkassen,
sondern von den Patienten selbst zu tragen sind.» |
20.04.2004 (dpa)
Barmer und DAK verlieren Mitglieder
HAMBURG - Die beiden größten deutschen
Krankenkassen verlieren weiter Mitglieder. In den ersten drei Monaten dieses
Jahres sank die Mitgliederzahl der Barmer Ersatzkasse um fast 23 500 auf
knapp 5,5 Millionen, berichtet das «Hamburger Abendblatt». Die Nummer zwei
der Branche, die Deutsche Angestellten Krankenkasse, verlor sogar mehr als
26 000 Mitglieder und hat nun noch rund 4,8 Millionen. Für beide Kassen
setzte sich damit der negative Trend des Vorjahres fort. Die Techniker
Krankenkasse hingegen konnte Mitglieder gewinnen.
|
18.04.2004 (dpa)
Mehrere
Kassen wollen Praxisgebühr durch Hausarztmodell ersetzen
Hamburg - Neben der Barmer
Ersatzkasse wollen zahlreiche weitere Krankenkassen die Praxisgebühr zu
Gunsten des Hausarztmodells abschaffen. So arbeiten nach Informationen der
«Bild am Sonntag» auch die Allgemeinen Ortskrankenkassen an einem Modell zur
Abschaffung der Gebühr. In Baden-Württemberg laufe bereits ein Projekt, bei
dem über 100 Ärzte mitmachen, sagte AOK-Sprecher Rainer Eikel dem Blatt.
Weitere Landes-AOKs wollen folgen. Auch die DAK und die Techniker-
Krankenkasse entwickeln Hausarztmodelle.
|
|
Berlin - Millionen Krankenversicherte
können sich möglicherweise noch in diesem Jahr die heftig umstrittene
Praxisgebühr sparen.
Dreieinhalb Monate nach Einführung des
«Eintrittsgelds für den Arztbesuch» von zehn Euro pro Quartal prüfen mehrere
große Krankenkassen, wie sie die Gebühr zu Gunsten des so genannten
Hausarztmodells abschaffen können. Das Bundesgesundheitsministerium begrüßte
die Entwicklung «ausdrücklich». «Wir haben dieses Modell immer favorisiert.»
Nach der Barmer Ersatzkasse arbeiten
laut «Bild am Sonntag» auch die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) mit
insgesamt 26 Millionen Mitgliedern in 17 regionalen AOKen an einem
entsprechenden Modell. In Baden-Württemberg laufe bereits ein Projekt, bei
dem über 100 Ärzte mitmachen, sagte AOK-Sprecher Rainer Eikel dem Blatt.
Weitere Landes- AOKen wollten folgen.
Auch die Deutsche Angestellten
Krankenkasse (DAK) mit rund acht Millionen Mitgliedern entwickelt
Hausarztmodelle. «Realistisch ist eine Einführung Ende dieses oder Anfang
nächsten Jahres», sagte DAK- Sprecher Jörg Bodanowitz der Zeitung.
Bei der rund 5,5 Millionen Mitglieder
zählenden Techniker- Krankenkasse hieß es: «Wir werden unsere
Vertragsverhandlungen bis Ende April abschließen. In Kürze bieten auch wir
dann unseren Versicherten die Teilnahme am bundesweiten Hausarztmodell.» Bei
der Gmünder Ersatzkasse und den Innungskrankenkassen werde ebenfalls über
solche Modelle nachgedacht.
Barmer-Sprecherin Susanne Uhrig sagte
der «Bild am Sonntag»: «Wir haben jetzt mit dem deutschen Hausärzteverband
die Rahmenbedingungen für die so genannte hausarztgeführte Versorgung
abgesteckt. Darum können wir dieses Modell, das die Versorgung der Patienten
verbessern wird, künftig bundesweit anbieten. Los geht es auf jeden Fall
noch in diesem Jahr.»
Das Bundesgesundheitsministerium zeigte
sich am Sonntag erfreut über den Vorstoß der Kassen. Durch das
Hausarztmodell werde die Qualität der Versorgung besser, und die Beiträge
könnten effizienter eingesetzt werden. Das Modell sei in der
Gesundheitsreform ausdrücklich vorgesehen, erklärte eine
Ministeriumssprecherin. «Dass verschiedene Krankenkassen es jetzt umsetzen,
zeigt: Strukturelle Veränderungen sind möglich, und sie beginnen zu
greifen.»
Beim Hausarztmodell verpflichtet sich
der Patient, außer in Notfällen stets zunächst seinen Hausarzt aufzusuchen.
Dieser übernimmt die Behandlung und überweist den Patienten bei Bedarf an
Spezialisten oder Kliniken. Der Hausarzt führt und koordiniert die
Behandlung und ist für den Patienten Pilot im komplexen Gesundheitswesen.
Die Kassen versprechen sich davon die Vermeidung aufwendiger
Doppeluntersuchungen und damit Kosteneinsparungen.
Beim Hausarztmodell könnten die
Versicherten durch ihr Verhalten nicht nur eigene Ausgaben senken, «sondern
auch das Gesundheitssystem entlasten - und erhalten zudem eine verbesserte,
weil abgestimmte, Behandlung», hob das Ministerium hervor.
Die Bundesregierung hatte die zum 1.
Januar 2004 eingeführte Praxisgebühr damit begründet, sie trage dazu bei,
Gesundheitskosten stabil zu halten und Kassenbeiträge zu senken. Die Abgabe
wurde von den Regierungsparteien und der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag
gemeinsam beschlossen. In den Arztpraxen sorgte die Gebühr für Verwirrung
und erheblichen Ärger bei Patienten, Personal und Medizinern. |
Meldung vom 30.10.2003 (von Jürgen Umbach)
Prognosen für
den Mülleimer
Rentenanstalt operiert
bei Konto-Informationen mit utopischen Zuwachsraten
KASSEL - Abseits von
der orkanartig tobenden Rentendiskussion versprüht die
Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA/Berlin) Optimismus -
jedenfalls in Briefen an einen Teil ihrer Kunden. In diesen Tagen erhielten
beispielsweise Angestellte des Jahrganges 1954 Post aus Berlin: „Ihr
aktueller Kontostand“ flatterte künftigen Rentnern in den Briefkasten.
Bei genauer Lektüre macht sich schieres Staunen breit: In Hochrechnungen
operiert die Anstalt mit Steigerungsraten bei den Rentenwerten von 1,5
Prozent und gar 3,5 Prozent. Und das, obwohl dieser Wert in den vergangenen
fünf Jahren durchschnittlich gerade mal um 0,5 Prozent kletterte.
„Das entbehrt jeder Realität“, kommentiert denn auch beispielsweise Andrea
Schölermann die Hochrechnung der BfA. Die Marketing-Leiterin der Hamburger
Condor-Versicherungen: „Das ist viel zu optimistisch.“ So stellen die
Berliner Versicherer zum Beispiel einem heute 49-jährigen Kunden in
Aussicht, dass er bei einer jährlichen Rentenwertanpassung von 3,5 Prozent
eine monatliche Altersvorsorge von 3500 Euro zu erwarten habe. Das
entspricht dem heutigen Nettoeinkommen des Versicherten.
Trotz mehrerer Anfragen war eine offizielle Stellungnahme der BfA gestern
nicht zu erhalten. Greift man allerdings zum Servicetelefon der
Versicherungsanstalt, hört man überraschend offene Kommentare zur
Hochrechnung: „Waghalsige Geschichte“, „Das ist heftig und Augenwischerei“
sind Attribute, die BfA-Mitarbeiter der hauseigenen Prognose verpassen.
Wohlgemerkt: Der Rentenwert und dessen jährliche Anpassung durch
Bundesregierung und Bundesrat wirkt sich nur auf künftige Renten aus und hat
nichts mit aktuellen Rentenzahlungen zu tun. In der komplizierten
Rentenformel ist er einer von mehreren Faktoren, die die Höhe der
Altersvorsorge beeinflussen. Derzeit liegt der Rentenwert bei 26,13 Euro und
ist damit um 1,04 Prozent höher als 2002 (25,86 Euro). Für das kommende Jahr
wird auch für den Rentenwert von einer Nullrunde gemunkelt, was die Prognose
der BfA noch wackliger machen würde als sie ohnehin schon ist.
Prinzipiell „ist der Grundsatz der Information okav“ meint
Condor-Marketingchefin Schölermann. Doch die von der BfA verbreiteten
Rentenprognosen seien mit Vorsicht zu genießen. Außerdem kämen sie für viele
Versicherte zu spät, um durch Eigeninitiative noch wirksame Verbesserungen
bei der Altersvorsorge einzuleiten. Und schließlich seien auch Faktoren wie
zu erwartende Kaufkraftverluste und Abgaben für Kranken- und
Pflegeversicherung nicht berechnet. Die BfA weist lediglich darauf hin, dass
„diese Beträge (...) nicht mit heutigen Einkommen vergleichbar“ seien und
weitere Abgaben die Rente schmälern werden.
Das Verbraucherschutzministerium fühlt sich für die knackigen BfA-Prognosen
nicht zuständig, verweist auf das Bundesgesundheitsministerium. Dessen
Sprecher Carsten Wagner wehrt ab: „Wir kommentieren das nicht. Das ist
Angelegenheit der BfA.“
Siehe auch "Meine Meinung" hier... |
|
Die Mehrzahl der Deutschen begrüßt
offensichtlich den geplanten Umbau der Sozialversicherung in eine
Bürgerversicherung. Nach einer Umfrage des EMNID-Instituts (www.tns-emnid.com)
sind es 78 Prozent der Bürger, die einem solchen Wandel positiv gegenüber
stehen. Mehrheitlich zustimmend (83 Prozent) äußerten sich die Befragten
auch in punkto Beteiligung von Beamten und Selbstständigen an der
gesetzlichen Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung. Eine höhere
Besteuerung aller Renten lehnte der Großteil der Bürger (78 Prozent) jedoch
ab.
|
|
BERLIN - Nach der Kritik an den
drastisch steigenden Verwaltungsausgaben der Krankenkassen sollen die
Gehälter der Vorstandsmitglieder künftig veröffentlicht werden. Dies sieht
der Kompromiss zur Gesundheitsreform vor, teilte das
Bundesgesundheitsministerium am Dienstag mit. Der FDP-Gesundheitsexperte
Detlef Parr hatte zuvor die hohen Saläre der Kassenvorstände kritisiert. Es
sei das Geld der Versicherten, mit dem diese Gehälter finanziert würden.
Das Bundesversicherungsamt trat hingegen dem Eindruck entgegen, die
gesetzlichen Krankenkassen verschwendeten mit überzogenen Vorstandsgehältern
das Geld der Versicherten. Der Präsident der Bonner Behörde, Rainer
Daubenbüchel, sagte, dieser Vorwurf treffe auf nur wenige Kassen zu.
Eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums erklärte, mit der Offenlegung
der Höhe der Gehälter schaffe man Transparenz und setze einen Wettbewerb
zwischen den Kassen in Gang. Künftig müssten diese auch ausweisen, welchen
Anteil sie für Leistungen und welchen sie für Leistungen ausgäben. (AP)
|
Meldung vom 22. Juli 2003:
Krank sein wird noch teurer
Zahnersatz fällt weg und Praxisgebühr
kommt
BERLIN Die gemeinsame Gesundheitsreform
von Regierung und Opposition steht. Danach müssen Patienten künftig deutlich
tiefer in die Tasche greifen. Der Kompromiss sieht unter anderem vor, dass
Zahnersatz aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Kassen gestrichen wird.
In jedem Quartal sollen Patienten außerdem künftig zehn Euro zahlen, wenn
sie eine Arzt aufsuchen. Erfolgt die Behandlung auf Überweisung, entfällt
die Gebühr. Für Arzneimittelsoll sie bei zehn Prozent liegen, im Einzelfall
zehnEuro aber nicht übersteigen. Nicht verschreibungspflichtige Medikamente
müssen selbst bezahlt werden. Auch Krankenhausaufenthalte sollen künftig mit
zehn Euro pro Tag zu Buche schlagen. Durch die Reform sollen im Jahr 2004
knapp zehn Milliarden Euro eingespart werden.
|
|
BERLIN Der durchschnittliche
Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung wird nach der
Gesundheitsreform erst im Jahr 2007 auf die angestrebten 13 Prozent sinken.
Die Arbeitnehmer müssen dann mit 6,93 Prozent vom Bruttoeinkommen mehr
tragen als die Arbeitgeber mit 6,08 Prozent. Das geht aus dem Finanztableau
der Eckpunkte zur Reform hervor. 2004 soll der Beitragssatz von derzeit 14,4
Prozent auf 13,6 Prozent fallen. Dann wird er noch wie bisher von den
Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu je 50 Prozent aufgebracht. (DPA)
|
Meldung vom 18. Juli 2003:
Steigende Rentenbeiträge
Die anhaltende Konjunkturflaute und
leere Staatskassen lassen einen weiteren Anstieg des Rentenbeitragssatzes
befürchten. Nach jüngsten Schätzungen von Experten der Rentenversicherer,
des Sozialministeriums und der Aufsichtsbehörde drohe schon im kommenden
Jahr eine Erhöhung des Beitragssatzes von derzeit 19,5 auf 19,9 Prozent.
Bisher wurde für 2004 ein Anstieg auf 19,8 Prozent prognostiziert.
|
|
Auf die geplanten Leistungskürzungen in
der gesetzlichen Krankenversicherung würde die Mehrheit der Versicherten mit
dem Abschluss privater Zusatzversicherungen reagieren. Zu diesem Ergebnis
kommt eine repräsentative EMNID-Umfrage, die im Auftrag der KV Continentale
a.G. durchgeführt wurde.
69 Prozent der Befragten gaben an, sich in punkto
Zahnersatz mit Zusatzversicherungen zu schützen, falls die gesetzlichen
Kassen dies nicht mehr abdecke. Auf das Streichen von Vorsorgeuntersuchungen
oder Leistungen im Pflegefall würden 63 Prozent mit privatem Ausgleich
reagieren, 55 Prozent würden sich beim Streichen des Krankengeldes privat
versichern. Für ihre Studie hatte das EMNID-Institut 1072 gesetzlich
Krankenversicherte befragt (www.emnid.de).
|
|
HAMBURG. Zum 1. Juli haben nach einem
Bericht der "Bild"-Zeitung insgesamt zwölf Betriebskrankenkassen (BKK) ihre
Beitragssätze angehoben. Wie das Blatt unter Berufung auf den BKK
Bundesverband berichtet, stiegen die Sätze einzelner Kassen um bis zu zehn
Prozent.
Den größten Beitragssprung gab es bei der
BKK Enka. Der Satz erhöhte sich von 11,8 auf 13 Prozent. Darüber hinaus
stiegen die Beitragssätze bei der Audi BKK von 12,9 auf 13,8 Prozent, bei
der BKK Aktiv von 13,6 auf 14,2 Prozent, der BKK Pfalz von 13,1 auf 13,6
Prozent und der WMF BKK von 13,9 auf 14,5 Prozent.
Damit haben im ersten Halbjahr 2003 31
Krankenversicherer ihre Sätze angehoben. Von der Erhöhung sind nach
Verbandsangaben rund eine halbe Million Versicherte betroffen. Grund für die
Erhöhungen seien die hohe Arbeitslosigkeit und die schwierige
Wirtschaftslage. (DPA)
|
Meldung vom 6. Juni 2003:
Krankenkassen - Mit 630 Millionen in den Miesen
Schon im ersten Quartal 2003 sind die gesetzlichen Krankenkassen weit über
die Schuldengrenze von einer halben Milliarde marschiert. Das erklärte das
Bundessozialministerium am Anfang dieser Woche. Als Gründe wurden steigende
Verwaltungskosten (um 3,2%) und rückläufige Einnahmen (um 0,2%) genannt, die
zusammen die bereits eingeleiteten Konsolidierungsversuche der Kassen
bedrohen würden. Staatssekretär KLAUS THEO SCHRÖDER machte zwar keine
Angaben über die Auswirkung auf die Beitragssätze, allerdings vermuten
Experten schon seit längerem, dass der durchschnittliche Satz von derzeit
rund 14,4 im kommenden Jahr auf bis zu 15,4 Prozent klettern könnte.
|
Meldung vom 30. Mai 2003:
Bittere Pillen für viele Bürger
Kabinett
beschließt Gesundheitsreform - Patienten, Rentner und Raucher besonders
betroffen
BERLIN. Die Bundesregierung hat sich zum
Ziel gesetzt, den Krankenkassenbeitrag von heute 14,3 Prozent auf unter 13
Prozent zu senken. Dazu will sie die Kassen 2004 um rund 13 Milliarden Euro
entlasten und weitere sieben Milliarden über das Krankengeld umverteilen. Am
18. Juni soll die Reform als Gesetzentwurf der Fraktionen von SPD und Grünen
erstmals im Bundestag beraten werden. Die Pläne, die das Kabinett gestern
beschlossen hat, im Einzelnen:
BEITRAGSSATZ:
Die Kassen sollen verpflichtet werden, ihre Beiträge zu senken und so
zumindest einen Teil der Entlastungen weiterzugeben.
KRANKENGELD:
Dieses soll zwar bei den gesetzlichen Kassen bleiben. Die Versicherten
sollen aber die Kosten von rund sieben Milliarden Euro alleine tragen. Das
wird ihren Beitragsanteil um wahrscheinlich rund 0,35 Prozentpunkte erhöhen.
Die Arbeitgeber werden entsprechend entlastet. Dies bedeutet den Ausstieg
aus der hälftigen Finanzierung der Kassenbeiträge (Parität).
STEUERZUSCHUSS:
Die Tabaksteuer soll in drei Stufen bis 1.7.2005 um insgesamt einen Euro pro
Schachtel Zigaretten steigen. Die Mehreinnahmen sollen den Kassen zufließen,
um versicherungsfremde Leistungen rund um die Schwangerschaft zu bezahlen.
ARZNEIEN:
Patienten sollen nicht verschreibungspflichtige Arzneien aus eigener Tasche
zahlen. Ausnahmen sind für Kinder bis zwölf Jahren und homöopathische Mittel
geplant.
ZUZAHLUNGEN:
Die Zuzahlungen für Arzneien sollen von 4, 4,50 und 5 Euro auf 4 für die
kleine, 6 für die mittlere und 8 Euro für die große Packung steigen.
Patienten, die stets erst zum Hausarzt gehen oder an Chroniker-Programmen
teilnehmen, sollen nur die Hälfte zahlen - also 2, 3 und 4 Euro.
Sozialhilfeempfänger zahlen generell einen Euro. Die Zuzahlungen bei einem
Klinikaufenthalt steigen von 9 auf 12 Euro pro Tag. Härtefallregeln werden
geändert.
PRAXISGEBÜHR:
Patienten, die ohne Überweisung ihres Hausarztes zu einem Facharzt -
ausgenommen Augen- und Frauenärzte - gehen, sollen eine Gebühr von 15 Euro
zahlen.
LEISTUNGSKATALOG:
Brillen gibt es nur noch für Kinder und Jugendliche sowie bei schweren
Sehfehlern auf Kassenkosten. Dies soll 500 Millionen Euro sparen. Die Kosten
für künstliche Befruchtung und Sterilisation sollen Versicherte selbst
tragen. Das ohnehin auslaufende Sterbegeld soll ganz wegfallen.
RENTNER:
Rentner, die Betriebsrenten oder ein zusätzliches Einkommen beziehen, sollen
den vollen Kassenbeitrag zahlen und nicht mehr nur den halben. Erhoffte
Mehreinnahmen: 1,8 Milliarden Euro.
ZAHNERSATZ:
Statt prozentualer Zuschüsse sollen die Kassen bei Zahnersatz
therapiebezogene Festzuschüsse zahlen.
STRUKTURREFORM:
Eine Reform der Versorgungsstrukturen, die das Gesundheitswesen dauerhaft
billiger und besser machen soll, soll bereits 2004 drei Milliarden Euro
sparen. Die Details:
- Der
HAUSARZT
soll zentrale Anlaufstelle der Patienten werden. Die Kassen sollen
verpflichtet werden, Versicherten, die immer erst zum Hausarzt gehen,
Bonussysteme anzubieten. Auch Versicherte, die regelmäßig zur Vorsorge und
Prävention gehen, sollen belohnt werden.
- Das
VERTRAGSMONOPOL
der Kassenärztlichen Vereinigungen soll fallen. Neu hinzukommende
Fachärzte sollen Einzelverträge mit den Kassen abschließen. Anders als
bisher sollen Kassenärzte zur Fortbildung verpflichtet werden.
- Die
KRANKENKASSEN
sollen von 2007 an auch verbandsübergreifend fusionieren können.
- Ein neues „ZENTRUM
FÜR
QUALITÄT
in der Medizin“ soll Kosten und Nutzen von Arzneien und Therapien bewerten
und so über deren Aufnahme in den Kassenkatalog mitentscheiden.
- Ein neuer
KORRUPTIONSBEAUFTRAGTER
soll Missbrauch im Gesundheitswesen entgegenwirken.
- Rot-Grün will den
VERSANDHANDEL
von Arzneien erlauben und das Verbot aufheben, mehrere Apotheken zu
besitzen.
Auch will die Gesundheitsministerin
eine PATIENTENQUITTUNG
sowie später eine elektronische
Gesundheitskarte einführen. Die Rechte
der Patienten sollen gestärkt und ein Patientenbeauftragter berufen werden.
(DPA) |
Meldung vom 23. Mai 2003:
Mehr Menschen können
sich gratis krankenversichern
KASSEL. Auf die
gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland kommen neue Einnahmeverluste
zu. Nach einem am Donnerstag verkündeten Urteil des Bundessozialgerichts
(BSG) in Kassel können sich künftig mehr Menschen kostenlos über ihre
Ehepartner mitversichern als heute. Derzeit gilt ein Monatseinkommen von 400
Euro als Obergrenze, um in die beitragsfreie Familienversicherung
aufgenommen zu werden. Wie Deutschlands oberste Sozialrichter nun
entschieden, müssen zusätzlich aber auch Zinseinnahmen in Höhe des
steuerlichen Sparerfreibetrags erlaubt sein. Einschließlich des so genannten
Werbungskostenpauschbetrags sind das pro Jahr 1601 Euro für Ledige und 3202
Euro für Verheiratete (Az.: B 12 KR 13/02 R). Die Auswirkungen dieses
Urteils sind noch nicht genau zu beziffern. Von den 70 Millionen Mitgliedern
der gesetzlichen Krankenversicherung sind zurzeit rund 20 Millionen
beitragsfrei über ihre Familie mitversichert. (JFT) |
Meldung vom 08. Mai 2003:
Geld & Finanzen: Mehr Beiträge für
Rente und Krankenkasse
Geht es nach den Prognosen der
Fachverbände VDR und GKV, könnten die Beiträge für Rente und Krankenkasse
schon zum Jahreswechsel steigen. Wie das MANAGER MAGAZIN berichtet, droht
damit das Sparprogramm der Bundesregierung ins Leere zu laufen, bevor es
überhaupt verabschiedet ist. Eine Sprecherin des Verbandes der
Rentenversicherungsträger (VDR) räumte ein, nach derzeitigem Stand müsse der
Beitragssatz zum Jahresanfang 2004 von 19,5 auf 19,8 Prozent des Bruttolohns
steigen. Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) bezifferten in einer
gemeinsamen Erklärung das jährliche Finanzloch auf fünf bis sechs Milliarden
Euro. Daraus ergibt sich rein rechnerisch ein Beitragssatzanstieg von
derzeit durchschnittlich 14,3 auf etwa 14,8 bis 14,9 Prozent. Grund für die
veränderte Prognose sind nach Angaben der VDR-Sprecherin die reduzierten
Wachstumserwartungen der Bundesregierung. Finanzminister Hans Eichel hatte
vergangene Woche den Richtwert von 1,0 Prozent auf nur noch 0,75 Prozent
zurückgeschraubt. |
Meldung vom 24. April 2003:
Tempo bei der Rente
Reformvorschläge bis Juni
BERLIN. Auch die nächste Rentenreform soll nun
offenbar im Eiltempo kommen. Sozialministerin Ulla Schmidt forderte am
Mittwoch Regierungsberater Bert Rürup auf, noch vor dem SPD-Sonderparteitag
am 1. Juni konkrete Vorschläge zur Absenkung des Rentenniveaus zu machen.
Rürup berät heute darüber mit den Rentenexperten seiner Reformkommission.
Über Ostern war aus der Rürup-Kommission ein Konzept bekannt geworden, den
so genannten demographischen Faktor wieder einzuführen, den Rot-Grün 1999
gekippt hatte. Dieser soll mit einem langfristig geringeren Rentenanstieg
der zunehmenden Alterung der Bevölkerung Rechnung tragen. In der
Kommission wird zudem erwogen, das Renteneintrittsalter ab 2010 von 65 auf
67 Jahre zu erhöhen. Laut Sozialministerium solle Rürup Vorschläge für eine
Härtefallregelung bei einer etwaigen Verlängerung der Lebensarbeitszeit
vorlegen. DGB-Sozialexpertin Ursula Engelen-Kefer, die in der Kommission
sitzt, hat die Vorschläge zur Einführung des demographischen Faktors und zur
Erhöhung des Rentenalters bereits abgelehnt und ein abweichendes Votum
angekündigt. (AP) |
Meldung vom 18. Februar 2003:
Privatpatienten bleiben in der Diskussion
Grünen-Fraktionschefin bekräftigt Forderung nach Bürgerversicherung
BERLIN. Die Aufnahme aller Bürger in die
gesetzliche Krankenversicherung (GKV) - also auch Beamte, Selbstständige und
Gutverdiener - bleibt in der Diskussion. Grünen-Fraktionschefin Katrin
Göring-Eckart bekräftigte in einem Interview mit dem Berliner „Tagesspiegel“
die Forderung ihrer Partei nach einer solchen Bürgerversicherung.
Die Grünen wollen eine Pflichtmitgliedschaft
in der GKV mit Freiheiten bei der Tarifwahl verbinden: Preiswerter
versichern könnte sich, wer zusagt, bei Bedarf immer zunächst den Hausarzt
aufzusuchen oder sich in Gesundheitszentren behandeln zu lassen. Unterdessen
wies Gert Wagner, Mitglied der Rürup-Kommission, einen Bericht des „Spiegel“
zurück, wonach er sich für die Abschaffung der privaten Krankenversicherung
ausgesprochen habe. Dies sei „schlicht und einfach falsch“. Dem
Nachrichtenmagazin zufolge könnten durch die Einbeziehung der
Privatpatienten in die GKV die Beitragssätze um rund einen Prozentpunkt
sinken. (KAJ) |
Meldung
vom 9. Februar 2003:
BfA: Bald Rentenbeiträge bis zu 20 Prozent
BERLIN. Die
Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) hält einen Anstieg der
Rentenbeiträge in 2004 auf 20 Prozent für möglich. Bei „sehr pessimistischen
Annahmen“ ist nach Einschätzung des BfA-Vorstandschefs Hartmann Kleiner ein
Anstieg von derzeit 19,5 auf 19,8 bis 20 Prozent zu befürchten. Die Annahme
der Bundesregierung, der Beitrag lasse sich schon in 2003 auf 19,4 Prozent
senken, sei unmöglich zu halten, sagte Kleiner.
Außerdem warnte er, dass die Schwankungsreserve schon im Herbst nicht mehr
ausreiche, um die Zahlung der Renten zu garantieren. (AP)
|
Meldung vom 17. Februar 2003:
Rürup rührt am
Versicherungstopf
BERLIN. Der Wirtschaftsweise und
Vorsitzende der von der Regierung berufenen Reformkommission, Bert Rürup,
will bei der Kranken- und Rentenversicherung ein Streichorchester
veranstalten: Um seinem Ziel gerecht zu werden, den durchschnittlichen
Beitragssatz der Krankenkassen von heute 14,4 Prozent um etwa zwei
Prozentpunkte zu drücken, sollen rund 20 Milliarden Euro eingespart werden.
Kernpunkt seiner Streichungsvorschläge ist das Krankengeld, das künftig
ganz wegfallen soll. Gegen Unfälle bei Sport, im Haushalt und im Verkehr
sollen sich die Verbraucher privat versichern. Daneben will Rürup die
Zuzahlung der Patienten auch auf den Arztbesuch ausdehnen. |
| |
|