Was soll das absolute Festhalten an Beitragssätzen und der Verpflichtung der
Kassen, diese zu senken, bringen? Neue Löcher werden entstehen, die durch
weitere kleine Reförmchen gestopft werden. Wie beabsichtigt Frau Schmidt diese
Senkungsverpflichtung zu überwachen und durchzusetzen?
Wozu braucht die staatliche Krankenversicherung hunderte von Kassen, in denen
jede ihr eigenes Süppchen kocht, dies jedoch niemals zugunsten der Versicherten?
Hier reicht eine, die wirklich kostenbewusst arbeitet, aus.
Die neuen Posten des Korruptionsbeauftragten und des Patientenbeauftragten
(mit entsprechender Mitarbeiterzahl!) könnten aus diesen wegfallenden Kassen
rekrutiert werden. So, wie es jetzt aussieht, werden nur wieder weitere neue
Behörden mit neuen, völlig überflüssigen Beamten geschaffen.
Wieso ist es nicht möglich, in einem ersten Schritt wenigstens das
Krankengeld völlig in privatwirtschaftliche Hände zu legen? Das wäre
volkswirtschaftlich gesehen für alle Beteiligten wesentlich billiger und
effektiver.
Wozu eine Praxisgebühr? Jeder, der nicht erst zum Hausarzt geht, zahlt ganz
einfach selbst oder bekommt nur einen Teil erstattet. Patientenquittung? Das
hört sich auch wieder ganz so an, als ob darin die ärztlichen Leistungen nur
teilweise aufgelistet sind. Dem Patienten steht eine Durchschrift seiner
Rechnung zu, alles andere ist Unfug.
Viele Fragen, auf die es keine vernünftige staatliche Antwort gibt.
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