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Meine Meinung zu...
Gesetzliche Rentenversicherung |
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Staatlicher Betrug?
Die gesetzlichen Rentenversicherungsträger
schicken seit einiger Zeit an alle Versicherten Informationen über die
gegenwärtige und die zu erwartende Rentenhöhe. Dies für sich allein
gesehen ist ja recht positiv zu werten. Der/die Versicherte fühlt sich
durch den Spruch "Sicherheit für Generationen" tatsächlich in Sicherheit.
Die Ernüchterung kommt spätestens bei der dann
vorgenommenen Hochrechnung: Das, was dort steht, haben die Meisten nicht
erwartet, sondern eher viel mehr. In den danach folgenden Sätzen wird aber
wieder der Versuch unternommen, den verschreckten Leser in Sicherheit zu
wiegeln.
Dort heißt es nämlich wörtlich: "Ihre
Rente wird aber aufgrund künftiger Rentenanpassungen tatsächlich höher
ausfallen." Darauf wird von zwei verschiedenen Anpassungsvarianten der
zukünftigen Rentenerhöhung ausgegangen. Einmal von einer kontinuierlichen(!)
Erhöhung von 1,5%(!!) und einer von 3,5%(!!!).
Beides ist bei richtiger Betrachtungsweise
völliger Unsinn und Augenwischerei. Fakt ist, dass in der Vergangenheit
die Rente nie auch nur annähernd um 1,5% erhöht wurde, dies auch nie
kontinuierlich und schon gar nicht
um 3,5%.
Wenn man dann noch die Inflationsrate und das
flaue Wirtschaftswachstum dagegen rechnet, kommt man sogar auf rückläufige
Zahlen.
Die so genannte "Riester-Rente" war letztlich
DER Flop der jüngsten Vergangenheit. 40 Millionen förderberechtigte
Personen gibt es, von denen deutlich weniger als 10% diese vom Ansatz her
gute Einrichtung angenommen oder verstanden haben. Die Regulierungswut der
rot/grünen Regierung ist Schuld daran, weil selbst Finanzdienstleister bei
den verschlungenen Wegen und Regularien keinen Durchblick haben. Den
Bürgern wird daneben eine staatliche Sicherheit von 67% Rentenniveau
vorgetäuscht, was schlicht nicht vorhanden ist. Demjenigen, der die
Riester-Rente nicht in Anspruch nimmt, fehlt im Alter etwas, was ihm
eigentlich staatlich garantiert ist.
Wenn die demographische Entwicklung der
vorletzten Jahrhundertwende sich so wie damals fortgesetzt hätte, hätten
wir heute mit den Renten kein Problem. Vor 100 Jahren finanzierten sieben
Beitragszahler einen Rentner. Heute ist fast der Zeitpunkt erreicht, wo
jeder seinen eigenen Rentner finanziert.
Damit ist das ganze "alte" System auf den Kopf
stellt und somit das Festhalten an der umlagefinanzierten Rente der
größtmögliche begehbare Fehler, weil ein Ende dieser Spirale durch die
immer weiter ansteigende Lebenserwartung nicht abzusehen ist. Bis 2030
kommen auf einen Beitragszahler sogar zwei Rentner.
Ein sofortiges Handeln aller verantwortlichen
Politiker ist daher angesagt. Offenbar verschließt die derzeitige
Regierung vor allen schlimmen Dingen, die auf die Bürger zukommen, die
Augen. Leider hat auch die Opposition das noch nicht begriffen.
Das umlagefinanzierte System muss
schnellstmöglich in ein
überwiegend kapitalgedecktes umgewandelt werden. Dies ist die einzige
Chance, auch zukünftigen Generationen eine gesicherte Rente zu
ermöglichen.
Wenn der Staat also heute noch zukünftig höhere Renten verspricht, so ist
das Betrug.
Weitere Infos hierzu
hier.
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